Bund will Bau von Ladesäulen für E-Autos fördern
Die Bundesregierung plant, die Förderung von Elektroautos künftig breiter aufzustellen und nicht mehr nur den Kauf der Fahrzeuge selbst zu unterstützen. Stattdessen soll verstärkt auch in den Ausbau der Ladeinfrastruktur investiert werden – insbesondere dort, wo bislang große Defizite bestehen: in Wohngebäuden mit mehreren Parteien.
Gerade in Mehrfamilienhäusern stellt das Laden eines Elektroautos häufig ein Problem dar.
Viele Bewohner verfügen weder über einen eigenen Stellplatz noch über die Möglichkeit, unkompliziert eine private Ladestation zu installieren. Diese strukturellen Hürden gelten als einer der wichtigsten Gründe, warum sich viele Menschen bislang gegen ein Elektroauto entscheiden.
Um dieses Hindernis zu beseitigen, möchte die Regierung gezielt Förderprogramme auflegen, die den Einbau von Ladesäulen in solchen Wohnanlagen finanziell unterstützen. Ziel ist es, Vermieter, Wohnungseigentümergemeinschaften und andere Beteiligte dazu zu motivieren, entsprechende Infrastruktur bereitzustellen. Dadurch soll es auch für Mieterinnen und Mieter einfacher werden, ein Elektrofahrzeug im Alltag zu nutzen.
Der Ausbau von Lademöglichkeiten gilt als zentraler Baustein für den Erfolg der Elektromobilität.
Denn ein großer Teil der Ladevorgänge findet typischerweise zuhause statt – ohne entsprechende Infrastruktur ist der Umstieg für viele Menschen kaum praktikabel.
Langfristig verfolgt die Bundesregierung damit das Ziel, die Verbreitung von Elektroautos deutlich zu erhöhen und den Verkehrssektor klimafreundlicher zu gestalten. Die Förderung von Ladesäulen soll somit eine wichtige Ergänzung zu bisherigen Maßnahmen sein und dazu beitragen, die Energiewende auch im Bereich Mobilität schneller voranzubringen.
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Das neue Förderprogramm nimmt die Elektrifizierung eines größeren Gebäudebestands in den Fokus.
So ist eine Bedingung für den Erhalt der Förderung, dass mindestens 20 Prozent der vorhandenen Stellplätze eines Mehrparteienhauses vorverkabelt werden müssen. Zudem müssen immer mindestens sechs Stellplätze in oder an einem Mehrparteienhaus elektrifiziert werden.
Der Förderbetrag je zu elektrifizierendem Stellplatz beträgt:
- maximal 1.300 Euro ohne installierte Wallbox,
- maximal 1.500 Euro mit Wallbox oder
- maximal 2.000 Euro mit einem Ladepunkt, der bidirektionales Laden unterstützt.
Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur, die im Auftrag des BMV und unter dem Dach der bundeseigenen NOW GmbH seit 2020 die Aktivitäten zum Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland plant und unterstützt, betreut das neue Förderprogramm inhaltlich.
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